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17.03.2018 SV 63 Brandenburg West gg. mJA LHC 24:27

Endspiel in Brandenburg – nichts für schwache Nerven
Am Ende eines spannenden Spieljahres ging es als Tabellenerster mit einem 1 Punkte – Vorsprung in das Rückspiel gegen den Tabellendritten. Allen war zu Beginn des Spiels klar: Mit diesem Rückrundenspiel haben wir die Meisterschaft der Brandenburg Liga in der eigenen Hand. Die Ausgangssituation: Ein 1 Punkteverlust, also Unentschieden, würde auf Grund der sehr guten vorhergehenden Spielergebnisse zur Meisterschaft ausreichen.
Doch darauf wollten es weder Trainer Dirk und Co-Trainer Axel, noch die Mannschaft ankommen lassen. Hochmotiviert, konzentriert und diszipliniert ging es ins Spiel. Für Nicki, der viele Anteile am Erfolg der Mannschaft hat, leider verletzungsbedingt nur von der Bank aus. Weiterhin gute Besserung.

Unsere Jungs legten los und zeigten von der ersten Sekunde an eine geschlossene Mannschaftsleistung. Sie gingen in der ersten Minute in Führung, auf die in der zweiten Minute der Ausgleich der Gastgeber folgte. Die Antwort war nur 15 Sekunden später der erneute Führungstreffer durch den LHC. Von nun an wurde die Führung während des gesamten Spiels nicht mehr aus der Hand gegeben. Zur Halbzeit ging es mit 6 Toren Vorsprung mit einem Spielstand von 9:15 in die Kabine. Nach der Halbzeit wurde der Vorsprung bis zur 40 Minute auf 12:21 ausgebaut. Dem Gastgeber wurde keine Chance gegeben das Spiel zu drehen. Eine starke Leistung!
Doch in der 53. Minute stand es nur noch 21:22 für uns. Was war in diesen 12 Minuten geschehen?
Eine massive Einflussnahme der Schiedsrichter auf den Spielverlauf. Das verändert natürlich das Spiel erheblich. Dieses war von Seiten der Gastgeber bereits in der 1. Halbzeit von zahlreichen Fouls und unnötiger Härte geprägt. Die Fouls wurden nur, wenn es nicht mehr anders ging, weil es zu offensichtlich war, geahndet. Die erforderlichen Konsequenzen - Herausstellungen – blieben jedoch aus.
Ein aufopferungsvoller Kampf unserer Jungs führte am Ende zu einem hochverdienten Sieg mit 24:27.

Die unnötigen Härten und die Eskalation in der zweiten Halbzeit sowie die verletzungsbedingten Ausfälle haben in erheblichem Maße die beiden Unparteiischen mit zu verantworten. Sie haben die verletzungsträchtigen Fouls zugelassen und nicht geahndet. Insbesondere der ältere der beiden Schiedsrichter hat, zum Schutz der Spieler, nichts, aber auch gar nichts auf der Platte verloren. Selbstgerechte Belehrungen der Spieler und des Trainers, Verwarnungen und Zeitstrafen um klarzustellen wer am längeren Hebels sitzt, nicht regelgerechte Entscheidungen, alles, aber auch alles war dabei. Wir wünschen uns, dass der Handballverband reagiert, damit es nicht dazu kommt, dass Spieler auf Grund des hohen Verletzungsrisikos nicht mehr spielen und Trainer nicht mehr coachen wollen.
Zur Klarstellung: Bei der Kritik geht es nicht um Schiedsrichterschelte, sondern um den körperlichen Schutz der Spieler. Die große Mehrheit unserer ehrenamtlichen Schiedsrichter macht einen guten Job. An dieser Stelle Anerkennung und ein Dankeschön an alle die den Handballsport ehrenamtlich unterstützen.
Funktionäre ihr seid gefragt und gefordert. Lasst nicht zu, dass Spieler in Zukunft vom Platz getragen werden müssen und die Schiedsrichterzunft durch einige wenige Ausnahmen in Verruf gerät!

Nebenbei bemerkt: In unserer A – Jugend haben wir 6 aktive Schiedsrichter. Vielleicht liegt hierin, neben der tollen Arbeit unserer Trainer, auch die Ursache, dass die männliche A- Jugend des LHC die wenigsten gelben Karten und die wenigsten Zeitstrafen in der Brandenburgliga erhalten hat.

DANKE Dirk, Danke Axel für die super Arbeit und die Freizeit die Ihr Euch für unsere Jungs und den Handballsport nehmt. – TOLLER JOB

Uns allen herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung einer Mannschaft die es so gerade mal ein knappes Jahr gibt.

TOLLE JUNGS, TOLLE TRAINER – ein Aushängeschild für den LHC.
V.L.

Hier die Bilder zum Spiel, Vielen Dank an Foto-Lächler