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LHC I - Niederlage gegen Spitzenreiter

Der Ludwigsfelder Handball Club empfing am Sonnabend in der gut besuchten Stadtsporthalle den Spitzenreiter der Ostsee Spree Liga die Mannschaft Füchse Berlin Reinickendorf II. Vom Beginn des Spiels war sofort deutlich, dass die Berliner Mannschaft keine Möglichkeit eines Punktverlustes in Kauf nehmen wollte. Mit dominierender körperlicher Überlegenheit, schnellem Spiel zeigten die Füchse, dass sie den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga Handball in keinster Weise durch einen Punktverlust gefährden wollten.

Der LHC war sichtlich beeindruckt und brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Es wurde schnell deutlich, dass denen mit 1.Bundesliga erfahrenen Spieler auftretenden Berlinern keine Niederlage bei zu bringen sein würde.

Nach dem Abstreifen des Anfangsrespekts konnten die Ludwigsfelder Handballer durch starken Kampfgeist, der während des Spiels nie verloren ging, eine freundlichere Ergebnisgestaltung erreichen. Es endstand allerdings nie der Eindruck, dass die rasant aufspielenden Gäste heute durch den LHC zu gefährden waren. Zumal die Ludwigsfelder einige Ausfälle in ihrem Kader hatten, die sicher auch spieltaktische Folgen hatten.

Phasenweise gute Aktionen der eingesetzten LHC Torhüter Jan Voigt und Tobias Moldenhauer wurde durch teilweise spektakuläre Aktionen der Füchse Akteure ausgeglichen. Der Sieg der Berliner Nachwuchsmannschaft geht in Ordnung, wenn man über ihr professionelles Umfeld informiert ist. Ludwigsfelde verlor heute gegen einen Gegner, der eigentlich mindestens eine Liga höher zu vermuten wäre. Lob verdient eine LHC Mannschaft, die sich nicht aufgab und in Phillip Höhna und Philip Gohl ihre erfogreichsten Torschützen hatte. Die Niederlage fiel etwas zu hoch aus, da die Chanchenverwertung der Ludwigsfelder nicht optimal war.
Endstand 23:35(13:19)

Bernd-Dieter Hennig