Klare Niederlage beim Tabellnführer

Die Ausgangslage war unterschiedlicher wie schon lange nicht mehr zwischen dem LHC und dem HV Grün-Weiß Werder. Nachdem die beiden Teams in den letzten Jahren immer beide an der Tabellenspitze zu finden waren, trifft das diese Saison nur noch auf den Gastgeber aus Werder zu. Der LHC befindet sich im Tabellenmittelfeld, wobei der Abstand zu den möglichen Abstiegsplätzen noch nicht allzu groß ist. 

So war aus der Sicht des LHC leider auch der Spielverlauf. Schnell war ein Qualitätsunterschied zu erkennen und der Gastgeber konnte sich früh klar absetzen. Zu wenig Zweikämpfe wurden gewonnen, weshalb immer wieder Rückraumwürfe aus nicht gut herausgespielten Situationen genommen wurden. Diese konnte Tom Göres im Tor von Werder recht leicht parieren und in Tempogegenstöße umwandeln. Schon nach 12 Minuten stand es 9:4 und Trainer Lucas Schönebeck war gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Leider kam es nicht wirklich zur Besserung und so ging es über die Spielstände 13:6 (19‘) und 17:8 (23‘) mit einem Rückstand von 21:11 in die Halbzeit. 

Die Gesichter waren lang, aber in der Halbzeit wurde an die Comebackqualitäten erinnert und auch ein wenig an die Ehre appelliert, sich hier nicht komplett abschießen zu lassen. 

Gesagt, getan. Man merkte, dass der LHC mit mehr Energie aus der Halbzeit kam und den Rückstand Stück für Stück aufholen konnte. Nach 40 Minuten waren es nur noch 6 Tore (24:18). Leider bekam Kapitän Robin Huntz in der 44. Minute eine berächtigte rote Karte, was der bis dahin in der 2. Hälfte stabileren Abwehr etwas wehtat. Dennoch schaffte der LHC es sich auf 4 Tore (48’) heranzukämpfen und hatte sogar die Chance auf 3 Tore heranzukommen. Doch die Kräfte ließen nach und die Fehler schlichen sich wieder ein, was Werder wieder ausnutzte und es zum Endergebnis von 34:27 kam. 

Man kann mit der 2. Halbzeit größtenteils zufrieden sein, aber wenn man einen 10-Tore Rückstand aufholen muss, wird das gegen jede Mannschaft in dieser Liga sehr schwer. 

Dennoch heißt es abhaken und weiter machen, denn dies sind nicht die wichtigen Spiele in dieser Saison. Nun folgen 2 Heimspiele hintereinander gegen Schwerin und Warnemünde, wo man vor heimischen Publikum wieder über 60 Minuten einen Kampf liefern möchte, um dort möglichst Punkte zu behalten.

Passende Beiträge

LUI

Unser LHC-Maskottchen

Neues auf FACEBOOK

Unsere Sponsoren