Spielbericht LHC – SV Warnemünde

Wichtiger Kampfsieg für den LHC

Nach einem spektakulären Sieg gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin am letzten Wochenende, stand ein wieder mal richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Gegen den SV Warnemünde, konnte man den Klassenerhalt nahezu perfekt machen und sich fast endgültig von den drohenden Abstiegsplätzen entfernen. Über die Wichtigkeit des Spiels war also alles gesagt. Den Schwung aus dem Wochenende davor wollte man natürlich mitnehmen, auch wenn man wusste, dass ein ganz anderes Spiel auf dem Programm steht. 

Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Beide Abwehrreihen hatten nicht wirklich Zugriff, die Torhüter kamen auch nicht zu vielen Paraden, sodass es nach 17 Minuten schon 10:10 stand. Ein kurzer Lauf des LHC gab Hoffnung, dass man sich vor der Halbzeit ein kleines Polster anlegen könnte. 13:11 führte man nach 20 Minuten. Doch es kam anders. Die letzten 10 Minuten waren von Fehlern und Fehlwürfen geprägt und genau das Gegenteil trat ein. Die Gäste konnten sich vor der Pause absetzen und auf einmal saß man mit einem 15:19-Rückstand in der Kabine und die Laune war erstmal unten. 

Doch Trainer Lucas Schönebeck fand die richtigen Worte und man war sich sicher, dass man mit einer in allen Bereichen besseren Halbzeit hier immer noch als Sieger hervorgehen könne. Dazu muss aber, die über die ganze Saison immer dagewesene, mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt werden und das in handballerische Qualität umgemünzt werden. Gesagt – getan.

Der LHC kam mit mehr Energie aus der Halbzeit, auch wenn immer noch kleine Fehler auftraten. Dennoch konnte man innerhalb von knapp 8 Minuten den Vorsprung beim Spielstand von 22:23 schon auf ein Tor verringern. Das erste Unentschieden gelang zwar erst in der 48. Minute, aber es fiel auf, dass man im Angriff immer wieder zu einfachen Lösungen kam. Man brauchte nur hinten eine Phase, wo ein paar Paraden dazu kommen und die einfachen 1:1-Duelle nicht zu leicht verloren werden. Dies gelang in den letzten 10 Minuten etwas besser. Das erste Mal wieder auf 3 Tore wegziehen konnte man 5 Minuten vor Schluss. Spielstand 34:31. Eigentlich müsste es das entspannt gewesen sein, aber es sollte nochmal enger werden als es musste und die Gäste kamen nochmal auf ein Tor ran. Aber man behielt kühlen Kopf, spielte lange Angriffe, löste auch die Manndeckung, sodass man am Ende als Sieger feststand. Endstand 36:34. 

Es war kein handballerischer Leckerbissen, aber diese Spiele für sich zu entscheiden ist enorm wichtig. Kampf und Leidenschaft schaffte es in dem Fall sich höchstwahrscheinlich den Klassenerhalt 5 Spiele vor Ende der Saison gesichert zu haben. Nun folgt am Wochenende das wahrscheinlich schwerste Auswärtsspiel der Saison beim LHC Cottbus. Es ist ein absolutes Bonusspiel vor einer, wahrscheinlich wieder einmal, überragenden Kulisse. Man will sich besser verkaufen als im Hinspiel, als man deutlich seine Grenzen aufgezeigt bekommen hat, aber man weiß auch, dass es kein Muss ist, dort Punkte zu holen. Dieses Spiel soll man einfach genießen. Im Anschluss sind 3 Wochen frei.

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